Rebekka Hüttmann
Zur Entstehung und Anlage dieser Bibliographie
Die erste Fassung des vorliegenden Verzeichnisses über die Schriften von Christoph Richter ist in der Zeit zwischen Herbst 2001 und Frühjahr 2002 entstanden. Den Anlass für diese Sammlung bildete der Wunsch des Autors, alle seine Texte zu sichten, zu sortieren und in einer Bibliographie zusammenzustellen – zumal, da sich das Schriftenverzeichnis in der Festschrift zum 65. Geburtstag als lücken- und fehlerhaft erwies. In naiver Unkenntnis des Umfangs Richterscher Textproduktion habe ich diese Aufgabe kurzentschlossen übernommen. Das Ergebnis des folgenden Recherche- und Kopiermarathons bildeten 15 Aktenordner mit „Richters gesammelten Werken“ und ein kleines Heft mit dem Verzeichnis seiner Schriften. Auf der Feier zu Christoph Richters 70. Geburtstag im April 2002 wurde allen Gästen ein Exemplar der Bibliographie überreicht. Seitdem wurde die Liste zweimal überarbeitet und ergänzt: zuerst im Herbst 2004 und dann nochmals im April 2007 – (fast) pünktlich zu Christoph Richters 75. Geburtstag. Die Zahl der Aktenordner ist dabei auf 17 angewachsen, die Zahl der Aufsätze von 207 auf 234 angestiegen. Einige Texte warten noch auf ihre Druckveröffentlichung. Inzwischen ist die Schriftensammlung auch im Internet zugänglich. Einige Erläuterungen zur Anlage des Schriftenverzeichnisses sollen die Benutzung erleichtern:
Im Bibliographieteil sind zunächst die Buchveröffentlichungen Christoph Richters aufgelistet (A), chronologisch nach ihrem Erscheinungsjahr geordnet. Es folgt das Verzeichnis der Aufsätze (B), ebenfalls chronologisch sortiert: Die veröffentlichten Texte (in Zeitschriften, Herausgeberschriften o.ä.) sind unter dem Jahr der Veröffentlichung aufgeführt, die unveröffentlichten Schriften unter dem Jahr der Entstehung. Innerhalb der einzelnen Jahrgänge gibt es keine konsequent eingehaltene Ordnung, doch habe ich versucht, die Zeitschriftveröffentlichungen stets an den Anfang eines Jahres zu setzen, dann die in Büchern erschienenen Texte und zuletzt die unveröffentlichten Manuskripte. Unter der Rubrik „Nachträge“ finden sich unsortiert diejenigen Texte, die trotz paläographischer Untersuchungen und eingehender Kalenderbefragung nicht oder nicht eindeutig datiert werden konnten bzw. erst nach Redaktionsschluss aufgetaucht sind.
Zudem gibt es einige wenige Texte, die ganz oder teilweise verschollen sind – mal fehlt nur die Druckfassung, während das Manuskript vorhanden ist; mal fehlt der Text überhaupt. Im Schriftenverzeichnis sind diese Titel durch kursive Schrift kenntlich gemacht. Der Registerteil besteht aus einem Verzeichnis der Themen (C) und einer Liste der Musikstücke (D), die in den einzelnen Aufsätzen behandelt werden. – Manch einer mag fragen, ob ich für die Erstellung des Registerteil jeden einzelnen Aufsatz durchgelesen habe und die behandelten Themen und Stücke herausgefiltert habe? – Nein, diese Arbeit hat sinnvollerweise Christoph Richter übernommen, der die Texte schließlich am besten kennt. Anspruch auf Vollständigkeit erhebt die Bibliographie nicht. Es ist anzunehmen, dass an irgendwelchen verborgenen Orten weitere Texte veröffentlicht sind, ganz zu
schweigen von all den unveröffentlichten Manuskripten, die selbst beim Umzug im Frühjahr 2002 nicht zum Vorschein kamen oder die im Laufe der Jahre abhanden gekommen sind. Zudem wurden einige Texte bewusst nicht in das Verzeichnis aufgenommen; soweit sie vorlagen, wurden sie in einen Ordner mit dem Titel „Sonstiges“ verbannt: Neben einigen eher privaten Texten – z.B. Briefen, Reden und Ansprachen – enthält die Bibliographie nur wenige Seminarpapiere und überhaupt keine
Rezensionen und Editorials. Die Editorials aus „Musik und Bildung“ von 1978 bis 1991 wurden im Winter 2003 in einem eigenen Ordner zusammengestellt. – Nicht in der Bibliographie zu finden sind natürlich auch all die Texte, die noch in Arbeit sind oder die hoffentlich erst entstehen werden – es bleibt Raum für Zukunftsprojekte